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Mechanische Positionsanzeiger zeichnen sich durch einen einfachen Aufbau und eine lange Lebensdauer aus. Im Gegensatz zu moderneren elektronischen Geräten benötigen sie keine Energiequelle. Die Messgenauigkeit ist zwar nicht so hoch wie bei elektronischen Anzeigern, liegt jedoch im Bereich von 0,1 bis 1 mm, was für sehr viele Anwendungen mit manueller oder kombinierter Steuerung völlig ausreichend ist. Das Ausfallrisiko eines mechanisch angetriebenen Geräts ist zudem deutlich geringer, und ein weiterer Vorteil ist der günstigere Preis.
Positionsanzeiger mit Direktantrieb
Das Gerät wird direkt auf der Steuerwelle der Maschine montiert, indem die Spindel mit der Buchse des Anzeigers verbunden wird. Die Drehung der Welle setzt die Buchse in Bewegung, und ein Zahnradgetriebe wandelt die Drehbewegung der Buchse in eine digitale Anzeige des Zählwerks um. Der Zählerstand erhöht sich nach einer vollständigen Umdrehung der Welle um einen zuvor festgelegten Übersetzungswert, entweder im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn. Der Anzeiger eignet sich für die Montage in jeder beliebigen Position. Der Übersetzungswert beim Direktantrieb ist die Zahl, um die sich der Zählerstand nach einer vollständigen Umdrehung der Welle (360°) erhöht.
Drehzahlanzeiger mit Schwerkraftantrieb
Dieses Modell hat keinen direkten Kontakt mit der Welle, sondern wird in ein auf der Welle montiertes Bedienelement eingesetzt. Ein solches Element kann ein spezielles Handrad oder ein Knopf mit Aufnahme für einen Schwerkraftanzeiger sein. Der Mechanismus des Geräts nutzt die Schwerkraft: Ein darin befestigtes Gewicht bewirkt die Bewegung der Zeiger beim Drehen des Handrads oder Knopfs. Aus diesem Grund können Schwerkraftanzeiger nur in vertikaler Position montiert werden. Beim Schwerkraftanzeiger bezeichnet die Übersetzung die Anzahl der Umdrehungen, die mit dem Handrad oder Knopf ausgeführt werden müssen, damit der Zeiger eine volle Umdrehung (360°) ausführt.
Anwendung von Positions- und Drehzahlanzeigern
Positions- und Drehzahlanzeiger werden im Maschinenbau in großem Umfang zur Kontrolle des Produktionsprozesses eingesetzt. Sie sind häufig Bestandteil von Produktionslinien, Förderbändern, Verpackungs- oder Etikettiergeräten. Messgeräte werden ebenso häufig in unterschiedlichsten Bearbeitungsmaschinen für Holz, Metall und Kunststoffe montiert.